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Produktratgeber Nepalteppiche

Nepalteppiche werden oft mit dem Begriff „Tibetteppiche“ gleichgesetzt. In vielen Fällen handelt es sich jedoch gar nicht um Auslegewaren aus den entsprechenden Regionen. Nepalteppiche stammen nämlich sehr häufig aus Indien oder anderen Ländern des asiatischen Kontinents. Wie so häufig spielt hier der Preis eine wichtige Rolle. Wo die genauen Unterschiede liegen und was Sie sonst über diese Art Teppiche wissen sollten, lesen Sie nachfolgend.

Nepalteppiche sind vor allem in Europa besonders beliebt. Deutschland und das Vereinigte Königreich sind die wichtigsten Importländer.

Grundsätzlich ist ein Nepalteppich ein handwerkliches Qualitätsprodukt, dessen Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich dienten sie als Bodenbeläge in den Jurten der Nomaden. Die Geschichte der verkaufsorientierten nepalesischen Teppichherstellung begann 1959, als Zehntausende Tibeter vor den chinesischen kommunistischen Truppen flohen, die ihr Land besetzt hatten. Sie fanden eine neue Heimat in Ländern wie Indien, Bhutan und vor allem Nepal. Dort begannen Sie ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Teppichen zu verdienen. Dies war der Beginn der nepalesischen Teppichindustrie.

Wenn Sie einen Nepalteppich kaufen möchten, sollten Sie einige Dinge wissen und berücksichtigen. Hier sind in erster Linie Ihr persönlicher Geschmack und Ihre wohnräumlichen Vorgaben ausschlaggebend. Aber auch die Qualitätserwartungen und die durchaus damit zusammenhängenden Arbeitsbedingungen hinter dem Teppich Ihrer Wahl sollten Sie im Auge behalten.

Traditionell oder modern?

Traditionelle Nepalteppiche haben sehr umfangreiche und farbenfrohe Designelemente. Typisch sind regionale Tiere sowie Drachenmuster und Fabelwesen, wie zum Beispiel der Phönix-Vogel oder der Schneelöwe. Des Weiteren werden häufig Blumenmuster und buddhistische Symbole integriert. Auch starke Farben sind typisch für klassische Nepalteppiche.

Der traditionelle Nepalteppich ist, wie oben bereits angesprochen, hinsichtlich seiner Herkunft ein Nomadenteppich. Er wurde hauptsächlich zum Sitzen und Schlafen verwendet. Daher ist die typische Größe etwa 90 x 180 Zentimeter.

Nepalteppiche, wie die meisten von Ihnen sie kennen - in Größen von 2 x 3 Metern oder 3 x 4 Metern - sind spezielle Produkte der nepalesischen Teppichindustrie für den internationalen Markt. Derartige Teppiche entsprechen also nicht der Ausrichtung der klassischen Varianten, müssen deshalb aber nicht weniger hochwertig sein.

Auch die typischen Muster und Merkmale wurden im Laufe der Zeit mehr und mehr durch moderne Elemente ausgetauscht. Diese werden nach wie vor oft nach den Vorlieben der potenziellen Kunden gewählt – oder genauer danach, was diese für „typisch nepalesisch“ halten. Nicht selten haben solche modernen Varianten nur eine einfache Bordüre und keine Designelemente in der Mitte. Gerade letzteres wäre bei einem traditionellen Nepalteppich undenkbar. Die Webtechnik ist in den meisten Fällen jedoch gleichgeblieben.

Die Wolle der Nepal-Teppiche

Nepalteppiche gibt es in ganz unterschiedlichen Wollqualität. Auch hier ist natürlich vor allem der Preis ein Indiz für die Hochwertigkeit. Der Ursprung günstiger Teppiche und deren Wolle liegt hauptsächlich in Indien. Man sollte bei diesen Produkten also eher von Nepalteppichen aus Indien sprechen. Solche Teppiche sind unter anderem deshalb extrem preiswert in der Herstellung, da ihre Wolle mitunter sogar mit Jute oder anderen minderwertigen Materialien vermischt wird.

Hochwertige Wolle erkennen Sie - außer am Preis - auch an entsprechenden Herkunftssiegeln. Handelt es sich nicht um einen Nepalteppich aus reiner Wolle, sollte dies klar deklariert sein.

Die Webtechnik

Nepalteppiche sind in verschiedenen Knotendichten erhältlich. Typisch sind 60, 80 oder 100 Knoten pro Quadratzoll. Interessenten ohne Vorwissen nehmen schnell so etwas wie "je höher die Dichte, desto besser" an. Aber das ist nicht unbedingt richtig. Es kommt erneut eher darauf an, was Sie möchten bzw. brauchen. Je höher nämlich die Dichte ist, desto dünner muss der Wollfaden sein. Und somit hat der Nepalteppich wiederum eine geringere Dicke.

Viele Fans von Nepalteppichen schätzen die dicke und somit besonders weiche Variante. Wenn Sie einen solchen weichen, dicken und schönen tibetischen Teppich Ihr Eigen nennen möchten, greifen Sie am besten auf ein Produkt mit 80 Knoten pro Quadratzoll zurück. Des Weiteren versteht sich von selbst, dass der Nepalteppich Ihrer Wahl dabei unbedingt aus reiner Wolle bestehen sollte.

Farben von Nepalteppichen

Sie können bei Nepalteppichen zwischen synthetischen und natürlichen oder gemüsebasierten Farben wählen. Fast 100 Prozent der heute in Nepal hergestellten Teppiche werden mit synthetischen Farbstoffen hergestellt.

"Synthetisch" klingt in den Ohren der meisten Kunden erst einmal wie "künstlich" oder sogar „giftig“ - und das will doch so gar nicht zu einem handgefertigten, qualitativ hochwertigen Nepalteppich passen. Machen Sie sich aber keine Sorgen. Synthetische Farben haben in Tibet seit dem späten 19. Jahrhundert eine lange Tradition. Sie werden meistens ganz ungefährlich auf Teerbasis hergestellt und punkten mit einer sehr guten Lichtbeständigkeit. Zudem ermöglichen sie eine überaus größere Bandbreite an Farbvariationen.

Naturfarbene Nepalteppiche sind meistens vollkommen unbehandelt. Bei ihnen werden also auch keine Farben eingesetzt - die Wolle wird genauso belassen, wie sie ist. Es gibt sie mit Mustern von Weiß über Grau bis Schwarz.

Eine weitere Option sind Farbstoffe aus Pflanzen und Mineralien.